Szascha, Oktober 2011

Was macht ein gutes Logodesign aus?

Die heutige Werbung ist vergänglich. Druckprodukte, Banner, Fernsehwerbung. Alles das wechselt ständig im eigenen Takt und ist so beständig wie eine Schnittblume ohne Wasser.

Gut so! Denn würde sich Werbung nicht ständig verändern und vor allem aktualisieren, wären die Werbeclips heute so lang wie die ein oder andere Hollywood-Serie. Ob gut oder schlecht sei erstmal dahin gestellt. Denn wichtiger ist, dass eines bei der Unternehmenswerbung immer gleich bleibt: Die Corporate Identity, welche mit dem Logodesign begründet wird. Ein gutes Logo erfüllt sehr viele Funktionen, die ein herausragendes Handwerk erfordert. Während in allen anderen Werbemedien mehr wert auf die Effizienz gelegt wird und oft klaren Strukturen und Regeln unterliegt, muss ein Logodesign darüber hinaus auch den Charakter des Unternehmens oder einer im Vordergrund stehenden Person wiederspeigeln.

Eines steht dabei vor allem im Vordergrund: die Farbe. Diese nämlich nimmt mitunter den größten Einfluß auf den Betrachter. Wer sich genauer über dieses Thema informieren möchte, muss einfach nur die Farbenlehre oder den Farbkreis in der Suchmaschine seiner Wahl suchen. Eine Menge Informationen warten hier auf einen und auch das wichtigste über Farben, wenn es um das Logodesign geht: die Farbwirkung. So bedeutet bspw. die Farbe rot Aktivität, Liebe, Hitze. Aber Achtung – Farben können auch negative Wirkungen haben und müssen bedacht kombiniert werden. So ist zum Beispiel die Kombination aus schwarz und gelb eine Warnfarbe und grundsätzlich nicht für jedes Logo geeignet.

Die Auswahl der richtigen Farbe richtet sich nach unterschiedlichen Faktoren. Einerseits kann die Branche bereits eine Farbe, ein Farbspektrum oder eine Kombination vorgeben. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist das rote A für Apotheken. Vor allem bei uns ist dieses Zeichen in Kombination mit dem Rot so bekannt, dass andere Farben dem Betrachter nicht mehr ins Auge fallen.

Auch vom Kunden kann man eine Farbvorgabe erhalten. Diese richtet sich dann oft nach dem persönlichen Geschmack. Hier sollte man vor allem darauf aufpassen, dass man nicht bedingungslos auf die Farbwünsche des Kunden eingeht. Ein Logo muss sehr bedacht ausgewählt werden, schließlich gibt es die gesamte Farbgestaltung aller anderen Werbemedien vor und kann bei einer Fehleinschätzung hohe Änderungskosten verursachen.

Eine andere Strategie führt über die Konkurrenzanalyse. Oft wollen Kunden nicht mit Mitbewerbern verwechselt werden, was vor allem durch die Farbe passieren kann. Hier muss man abwägen ob der Kunde regional tätig ist und die Analyse entsprechend durchführen. Manchmal sind bereits alle Grundfarben bereits belegt, womit eine gründliche Überlegung nötig wird.

Auf Eines sollte man bei der Wahl der richtigen Farben auf jeden Fall achten: die Menge an Farben. Vor der großen Digitaldruck-Zeit war es noch um einiges teurer viele Farben in der CI zu nutzen. Heute ist das zwar alles gar kein Problem mehr, die Menge an Farben sollte trotzdem nicht zu enorm sein. Dies dient der schnellen Aufnahme von Farbe und Form und der höheren Wiedererkennbarkeit.

Besonders gut ist ein Logodesign dann, wenn es so gestaltet ist, dass es nicht auf eine Farbe angewiesen ist. Das lässt dem Unternehmen viel Raum für individuelle Aussagemöglichkeiten. So kann bspw. ein Modelabel das Logo in die Textilien einarbeiten und dessen Farbwerte im Logo nutzen. Dadurch entsteht ein sehr harmonisches Gesamtbild und die Marke wird dadurch beim Kunden gefestigt.


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